📐 Was ist Schall – und warum spielt er im Gebäude eine Rolle?
Schall ist eine mechanische Schwingung, die sich als Druckwelle durch Luft, Flüssigkeit oder feste Materialien ausbreitet. In der Gebäudetechnik unterscheidet man:
Schall ist eine mechanische Schwingung, die sich als Druckwelle durch Luft, Flüssigkeit oder feste Materialien ausbreitet. In der Gebäudetechnik unterscheidet man:
Wärmepumpen (Kompressor, Ventilator)
Heizkessel (Brenner, Abgasschall)
Lüftungsanlagen (Kanäle, Ventile)
Sanitärinstallation (Toiletten, Duschen, Steigzonen)
Wasserverteilung (Pumpen, Druckstösse)
Haustechnikräume (z. B. in MFH angrenzend an Wohnräume)
In der Schweiz gelten u. a.:
SIA 181 – Schallschutz im Hochbau
Lärmschutzverordnung (LSV) – für Aussenanlagen wie Wärmepumpen
EN 12102 – Schallmessung an Wärmepumpen
Empfehlungen von SUVA, Empa und BAFU
Luft/Wasser-Wärmepumpen mit Aussengerät erzeugen ventilator- und verdichterbedingte Geräusche
Diese treten dauerhaft auf – teils auch nachts (Abtauvorgänge, Teillastbetrieb)
In Wohnzonen gelten strenge Immissionsgrenzwerte gemäss Lärmschutzverordnung (LSV)
Beschwerden von Nachbarn können zu Nutzungsverboten oder Umbauten führen
Lärmschutzverordnung (LSV) regelt die zulässige Lärmbelastung
Grundlage ist die „Technische Anleitung Lärm“ (TAL) und die Empa-Messmethodik
Die Immissionsgrenzwerte (z. B. 50 dB(A) tags, 40 dB(A) nachts) dürfen am Aufenthaltsort der Nachbarn nicht überschritten werden
Massgebend ist der Schalldruckpegel, nicht der Schallleistungspegel!
Prüfen Sie bei jeder Aussenaufstellung, ob die LSV-konforme Platzierung eingehalten wird
Nutzen Sie Geräte mit Silent-Modus oder Nachtbetrieb
Lassen Sie die Installation durch Fachpartner mit Akustik-Erfahrung planen
Achten Sie auf transparente Herstellerangaben (Schallleistungspegel gemäss EN 12102)